How To

Automatisiertes Bieten für Google Shopping verwenden

Gebotsregeln ermöglichen Ihnen, CPC-Gebote für Produkte automatisch und abhängig von Ihren gesteckten Rendite- und Traffic-Zielen anzupassen. Die Einrichtung und anschließende Nutzung erfolgt über den automatisierten Gebotsmanager.

 

Voraussetzungen


Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit folgendem Thema vertraut sein:

 

Zu erledigende Aufgaben


Um eine Regel zu erstellen, gehen Sie in ChannelAdvisor zu Digital Marketing > Marketing-Management > Automatisiertes Bieten , und führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Regel.
  2. Füllen Sie alle folgenden Abschnitte aus:
    1. Gebotsziel festlegen
    2. Gebotsregeldetails festlegen
    3. Gebotsmessung festlegen
    4. Gebotspreisspanne festlegen
    5. Auslöser von Geboten festlegen
    6. Wenn Ziele nicht erreicht werden können
    7. Anzeigengruppen
  3. Prüfen Sie Ihre Einstellungen und klicken Sie auf Speichern.
  4. Nachdem Sie Ihre Regeln erstellt haben, sollten Sie deren Leistung und Aktivität regelmäßig kontrollieren. Die Seite Automated Bidding Reporting and Bid Analysis erklärt Ihnen die verschiedene Analysemöglichkeiten.

 

Gebotsziel festlegen

  1. Wählen Sie Google Shopping als Anbieter aus.
  2. Geben Sie Ihrer Regel einen aussagekräftigen Namen.
  3. Wählen Sie eine Gebotsstrategie aus. Sie haben die Wahl zwischen diesen 3 Optionen:
    1. Aggressives Wachstum: Mit dieser Strategie erhöhen Sie Gebote aggressiv , um damit den Umsatz und die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen zu maximieren.
    2. Budget-Optimierer: Bei dieser Strategie werden Gebote aggressiv gesenkt , um strikte ROI-Ziele und Kontoeffizienzen zu erreichen.
    3. Benutzerdefinierte Regel: Hier erstellen Sie auf der Basis Ihrer individuellen Ziele Ihre eigene Strategie mit benutzerdefinierten Regeln.

 

Gebotsregeldetails festlegen

  1. Wählen Sie den Produktregeltyp aus. Je nachdem, ob Sie eine Gebotsregel erstellen, um Produkte mit schwacher Leistung auszusortieren oder um Gebote für Ihre Produktgruppen zu optimieren, wählen Sie Produktabbruch oder Produktgruppe aus.
    1. Wählen Sie Produktabbruch, um eine Gebotsregel zu erstellen, die Produktgruppen mit schwacher Leistung beim Anbieter löscht. ( Hinweis: Um diese Produkte aus ausgehenden Feeds zu entfernen, müssen Sie auch die Standardregel „Filter Zero Bids“ in Ihrer Feed-Vorlage auswählen.)
    2. Wählen Sie Produktgruppe, um eine Gebotsregel zu erstellen, die Gebote für Ihre Produktgruppen leistungsbasiert erhöht oder senkt.
  2. Legen Sie einen Datumsbereich fest. Die Gebotsregel untersucht Daten aus dem hier gewählten Bereich und analysiert, ob sie Ihre Rentabilitäts- und Traffic-Kriterien erfüllen.
    1. Sie können hier entweder die letzten 15, 30, 60, 90, 120 oder 180 Tage auswählen.
    2. Oder Sie legen alternativ einen benutzerdefinierten Zeitraum fest:
      1. Geben Sie als Anfangsdatum die Anzahl der Tage vor dem heutigen Tag ein, die Sie bei der Evaluation mit der Gebotsregel in die Vergangenheit gehen möchten.
      2. Beim Enddatum geben Sie die Anzahl der Tage nach dem Anfangsdatum ein, die berücksichtigt werden sollen.
        Beispiel: Wenn Sie als Anfangsdatum 23 und als Enddatum 22 festlegen, werden als Datumsbereich die letzten 22 Tage untersucht.
  3. Markieren Sie die Box Diese Regel nach dem Speichern AKTIVIEREN, damit die Regel sofort nach dem Speichern greifen kann. Oder lassen Sie das Kästchen leer, um die Regel später zu aktivieren.

 

Gebotsmessung festlegen


Mit den Einstellungen in diesem Abschnitt legen Sie den Typ und das Ziel der erstellten Gebotsregel fest – und damit im Grunde die Strategie, die Sie bei Ihren Produktgruppen-Geboten verfolgen.

  1. Wählen Sie, woran die Gebote gemessen werden sollen:
    1. Gewinn pro Werbeanzeige (ROAS): Dieser Wert zeigt die Rentabilität jedes verkauften Produktes. ROAS = Umsatz geteilt durch Marketingkosten
    2. Kosten-Umsatz-Relation (KUR): Auch Effective Revenue Share oder kurz ERS. Sie spiegelt Ihre Ziel-Margen (bzw. die Rentabilität) wider. KUR = Marketingkosten geteilt durch Umsatz
    3. Kosten pro Bestellung (CPO = Cost Per Order): Diese Kennzahl berücksichtigt die Anzahl der Bestellungen, die über eine Produktgruppe eingegangen sind, ignoriert aber den Umsatz. CPO = Gesamtkosten geteilt durch Gesamtanzahl der Bestellungen
    4. Total Revenue Share (TRS): Diese Metrik gibt Aufschluss über die Rentabilität jedes verkauften Produkts. TRS = (Marketingkosten plus Produktkosten) geteilt durch Umsatz
  2. Geben Sie das Ziel für die Option ein, die Sie gerade in Schritt 1 gewählt haben.
  3. Wählen Sie im Dropdown-Menü Assists GEWICHTEN mit aus, wie stark Assists einbezogen werden sollen, wenn die Gebotsregel die Produktgruppen-Performance auswertet. (Als Assists werden die Klicks bezeichnet, die letztlich zu Verkäufen führen). Wenn Sie in Ihren Conversions nicht oft Assists feststellen, können Sie Assists auch ignorieren. Auf der anderen Seite können Sie, wenn Ihre Conversions in der Regel viele Assists aufweisen, diesen eine ca. 50-prozentige Gewichtung geben. Üblicherweise werden Assists bei hochpreisigen Produkten stärker gewichtet.

 

Gebotspreisspanne festlegen

Wenn die Schwellenwerte erreicht werden und die Regel aktiviert ist, legen die Einstellungen in diesem Abschnitt fest, um wie viel die Regel das Gebot für eine Produktgruppe erhöht oder senkt.

  1. Geben Sie hier unter Limit für ERHÖHEN von Geboten pro Tag die Grenze für tägliche Gebotserhöhungen ein. Dies ist der Prozentsatz, um den Sie ein Gebot auf täglicher Basis zu erhöhen bereit sind. Die Grenze hilft Ihnen, wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die im Abschnitt Gebotsmessung festlegen definierten Ziele zu erreichen. (Ein guter Anfangswert hier ist 10 %.)
  2. Geben Sie als nächstes den Wert Niemals HÖHER bieten als ein – die Gebotsobergrenze. Dies ist der Höchstwert, auf den ein Gebot innerhalb der Regel gesetzt werden kann. Sobald eine Produktgruppe den Wert erreicht, wird das Gebot nicht mehr erhöht, solange die Produktgruppe in Bezug auf Ihre festgesetzten Ziele weiterhin eine gute Leistung bringt. (Ein guter Anfangswert ist das Zehnfache der Produktgruppen-Klickkosten (CPC). Wenn Sie ausgabenstarke Produktgruppen haben, sollten Sie den Höchstwert so erhöhen, dass die Gebotsregel nicht automatisch Gebote für diese Produktgruppen fallen lässt.)
  3. Geben Sie das Limit für SENKEN von Geboten pro Tag ein. Dies ist der Prozentsatz, um den Sie das Gebot täglich zu verringern bereit sind, um bei Produktgruppen mit niedriger Leistung Kosten zu sparen. (Ein guter Anfangswert hier ist 10 %.)
  4. Geben Sie als nächstes den Wert Niemals WENIGER bieten als ein – die Gebotsuntergrenze. (Ein guter Ausgangspunkt hier sind 5 oder 10 Cent. So bleibt die Produktgruppe aktiv, wird aber nicht zu häufig angeklickt.)

 

Auslöser von Geboten festlegen

Gebotsregeln werden auf Grundlage von Produktgruppen angewandt. Erfüllt eine Produktgruppe einen durch die Auslöser festgelegten Aktivitäts-Schwellenwert, tritt die Regel in Kraft. In diesem Schritt wird beschrieben, wie Sie entsprechende Aktivitäts-Schwellenwerte festlegen, die eine Regel für eine Produktgruppe auslösen. Die Regel wird auf eine Produktgruppe angewandt, sobald einer der folgenden Fälle eintritt.

  1. Geben Sie bei MINDESTANZAHL an Klicks ein, wie viele Klicks die die Gruppe erhalten muss, um die Regel auszulösen. (Für den Anfang empfiehlt es sich, die durchschnittlichen Klicks pro Bestellung einzugeben bzw. die Anzahl der Klicks gesamt geteilt durch die Anzahl der Bestellungen gesamt.)
  2. Geben Sie bei MINDESTHÖHE der Marketingkosten die Marketingkosten ein, die die Gruppe mindestens erreichen muss, um die Regel auszulösen. (Hier eignet sich für den Anfang die Angabe der Durchschnittskosten pro Bestellung bzw. die Marketingkosten gesamt geteilt durch die Gesamtanzahl der Bestellungen.)
  3. Geben Sie für  MINDESTANZAHL an Conversions die Anzahl an Bestell-Conversions ein, die die Gruppe erreichen muss, um die Regel auszulösen. (1 ist hier ein guter Anfangswert.)

Mit den hier vorgeschlagenen Anfangswerten können Sie bestehende, gut funktionierende Produktgruppen optimieren. Neuere Produktgruppen können eine Datenhistorie ansammeln, auf die die Regel zurückgreifen kann. Wenn Sie möchten, dass die Produktgruppen öfter überprüft werden, senken Sie einfach die Schwellenwerte der Auslöser.

 

Wenn Ziele nicht erreicht werden können

Wenn eine Produktgruppe die Gebotsuntergrenze für diese Regel erreicht und weiterhin eine schwache Leistung zeigt, legen die Einstellungen aus diesem Abschnitt fest, was mit der Produktgruppe geschehen soll. Hier stehen Ihnen drei Optionen zur Auswahl:

  1. Beim Mindestgebot im Status „PRÜFUNG AUSSTEHEND“ verbleiben (empfohlen): Diese Option wird empfohlen, da mit ihr die Produktgruppe nicht automatisch gelöscht wird. Stattdessen erhält sie den Status „Wartet auf Prüfung“, der Sie auf die schwache Leistung aufmerksam macht, damit Sie entsprechende Schritte unternehmen können. (Überwachen Sie diese Gruppen in der Übersicht der Bietaktivität in ChannelAdvisor unter Digital Marketing > Marketing-Management > Automatisiertes Bieten > Überblick der Bietaktivität.)
  2. Anzeige automatisch BEENDEN: Mit dieser Option wird die Anzeige automatisch aus Google entfernt.
  3. Nichts unternehmen. Beim Mindestgebot im Status „AKTIV“ verbleiben: Mit dieser Option wird das Gebot im aktiven Status auf dem Mindeststand gehalten.

 

Anzeigengruppen

Wählen Sie jetzt die Anzeigengruppen aus, auf die die Gebotsregel angewandt werden soll:

  1. Sie haben diese Optionen:
    1. Wählen Sie Dieser Regel eine beliebige Anzeigengruppe zuweisen, die keiner anderen Regel zugeordnet ist, um eine übergreifende Regel für Google zu erstellen.
    2. Markieren Sie Bestimmte Anzeigengruppen auswählen, die dieser Regel zugeordnet werden sollen, um spezifische Anzeigengruppen auszuwählen, auf die Sie sich mit dieser Gebotsregel konzentrieren möchten. Mit den Filtern können Sie die gewünschte Anzeigengruppe heraussuchen. Aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen für eine gewünschte Anzeigengruppe.
  2. Gehen Sie noch einmal Ihre Einstellungen durch und klicken Sie auf Speichern. Wenn Sie in den Gebotsregeldetails die Option  Diese Regel nach dem Speichern AKTIVIEREN ausgewählt haben, ist die Regel jetzt aktiv.

Wenn die Gebotsregeln einige Zeit aktiv sind, stellen Sie möglicherweise hier und da Anpassungsbedarf fest. Aktive Gebotsregeln für Google Shopping können in ChannelAdvisor unter Digital Marketing > Marketing-Management > Automatisiertes Bieten überwacht und bearbeitet werden.

Gebotsregeln ermöglichen Ihnen, CPC-Gebote für Produkte automatisch und abhängig von Ihren gesteckten Rendite- und Traffic-Zielen anzupassen. Die Einrichtung und anschließende Nutzung erfolgt über den automatisierten Gebotsmanager.

 

Voraussetzungen


Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit folgendem Thema vertraut sein:

 

Zu erledigende Aufgaben


Um eine Regel zu erstellen, gehen Sie in ChannelAdvisor zu Digital Marketing > Marketing-Management > Automatisiertes Bieten , und führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Regel.
  2. Füllen Sie alle folgenden Abschnitte aus:
    1. Gebotsziel festlegen
    2. Gebotsregeldetails festlegen
    3. Gebotsmessung festlegen
    4. Gebotspreisspanne festlegen
    5. Auslöser von Geboten festlegen
    6. Wenn Ziele nicht erreicht werden können
    7. Anzeigengruppen
  3. Prüfen Sie Ihre Einstellungen und klicken Sie auf Speichern.
  4. Nachdem Sie Ihre Regeln erstellt haben, sollten Sie deren Leistung und Aktivität regelmäßig kontrollieren. Die Seite Automated Bidding Reporting and Bid Analysis erklärt Ihnen die verschiedene Analysemöglichkeiten.

 

Gebotsziel festlegen

  1. Wählen Sie Google Shopping als Anbieter aus.
  2. Geben Sie Ihrer Regel einen aussagekräftigen Namen.
  3. Wählen Sie eine Gebotsstrategie aus. Sie haben die Wahl zwischen diesen 3 Optionen:
    1. Aggressives Wachstum: Mit dieser Strategie erhöhen Sie Gebote aggressiv , um damit den Umsatz und die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen zu maximieren.
    2. Budget-Optimierer: Bei dieser Strategie werden Gebote aggressiv gesenkt , um strikte ROI-Ziele und Kontoeffizienzen zu erreichen.
    3. Benutzerdefinierte Regel: Hier erstellen Sie auf der Basis Ihrer individuellen Ziele Ihre eigene Strategie mit benutzerdefinierten Regeln.

 

Gebotsregeldetails festlegen

  1. Wählen Sie den Produktregeltyp aus. Je nachdem, ob Sie eine Gebotsregel erstellen, um Produkte mit schwacher Leistung auszusortieren oder um Gebote für Ihre Produktgruppen zu optimieren, wählen Sie Produktabbruch oder Produktgruppe aus.
    1. Wählen Sie Produktabbruch, um eine Gebotsregel zu erstellen, die Produktgruppen mit schwacher Leistung beim Anbieter löscht. ( Hinweis: Um diese Produkte aus ausgehenden Feeds zu entfernen, müssen Sie auch die Standardregel „Filter Zero Bids“ in Ihrer Feed-Vorlage auswählen.)
    2. Wählen Sie Produktgruppe, um eine Gebotsregel zu erstellen, die Gebote für Ihre Produktgruppen leistungsbasiert erhöht oder senkt.
  2. Legen Sie einen Datumsbereich fest. Die Gebotsregel untersucht Daten aus dem hier gewählten Bereich und analysiert, ob sie Ihre Rentabilitäts- und Traffic-Kriterien erfüllen.
    1. Sie können hier entweder die letzten 15, 30, 60, 90, 120 oder 180 Tage auswählen.
    2. Oder Sie legen alternativ einen benutzerdefinierten Zeitraum fest:
      1. Geben Sie als Anfangsdatum die Anzahl der Tage vor dem heutigen Tag ein, die Sie bei der Evaluation mit der Gebotsregel in die Vergangenheit gehen möchten.
      2. Beim Enddatum geben Sie die Anzahl der Tage nach dem Anfangsdatum ein, die berücksichtigt werden sollen.
        Beispiel: Wenn Sie als Anfangsdatum 23 und als Enddatum 22 festlegen, werden als Datumsbereich die letzten 22 Tage untersucht.
  3. Markieren Sie die Box Diese Regel nach dem Speichern AKTIVIEREN, damit die Regel sofort nach dem Speichern greifen kann. Oder lassen Sie das Kästchen leer, um die Regel später zu aktivieren.

 

Gebotsmessung festlegen


Mit den Einstellungen in diesem Abschnitt legen Sie den Typ und das Ziel der erstellten Gebotsregel fest – und damit im Grunde die Strategie, die Sie bei Ihren Produktgruppen-Geboten verfolgen.

  1. Wählen Sie, woran die Gebote gemessen werden sollen:
    1. Gewinn pro Werbeanzeige (ROAS): Dieser Wert zeigt die Rentabilität jedes verkauften Produktes. ROAS = Umsatz geteilt durch Marketingkosten
    2. Kosten-Umsatz-Relation (KUR): Auch Effective Revenue Share oder kurz ERS. Sie spiegelt Ihre Ziel-Margen (bzw. die Rentabilität) wider. KUR = Marketingkosten geteilt durch Umsatz
    3. Kosten pro Bestellung (CPO = Cost Per Order): Diese Kennzahl berücksichtigt die Anzahl der Bestellungen, die über eine Produktgruppe eingegangen sind, ignoriert aber den Umsatz. CPO = Gesamtkosten geteilt durch Gesamtanzahl der Bestellungen
    4. Total Revenue Share (TRS): Diese Metrik gibt Aufschluss über die Rentabilität jedes verkauften Produkts. TRS = (Marketingkosten plus Produktkosten) geteilt durch Umsatz
  2. Geben Sie das Ziel für die Option ein, die Sie gerade in Schritt 1 gewählt haben.
  3. Wählen Sie im Dropdown-Menü Assists GEWICHTEN mit aus, wie stark Assists einbezogen werden sollen, wenn die Gebotsregel die Produktgruppen-Performance auswertet. (Als Assists werden die Klicks bezeichnet, die letztlich zu Verkäufen führen). Wenn Sie in Ihren Conversions nicht oft Assists feststellen, können Sie Assists auch ignorieren. Auf der anderen Seite können Sie, wenn Ihre Conversions in der Regel viele Assists aufweisen, diesen eine ca. 50-prozentige Gewichtung geben. Üblicherweise werden Assists bei hochpreisigen Produkten stärker gewichtet.

 

Gebotspreisspanne festlegen

Wenn die Schwellenwerte erreicht werden und die Regel aktiviert ist, legen die Einstellungen in diesem Abschnitt fest, um wie viel die Regel das Gebot für eine Produktgruppe erhöht oder senkt.

  1. Geben Sie hier unter Limit für ERHÖHEN von Geboten pro Tag die Grenze für tägliche Gebotserhöhungen ein. Dies ist der Prozentsatz, um den Sie ein Gebot auf täglicher Basis zu erhöhen bereit sind. Die Grenze hilft Ihnen, wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die im Abschnitt Gebotsmessung festlegen definierten Ziele zu erreichen. (Ein guter Anfangswert hier ist 10 %.)
  2. Geben Sie als nächstes den Wert Niemals HÖHER bieten als ein – die Gebotsobergrenze. Dies ist der Höchstwert, auf den ein Gebot innerhalb der Regel gesetzt werden kann. Sobald eine Produktgruppe den Wert erreicht, wird das Gebot nicht mehr erhöht, solange die Produktgruppe in Bezug auf Ihre festgesetzten Ziele weiterhin eine gute Leistung bringt. (Ein guter Anfangswert ist das Zehnfache der Produktgruppen-Klickkosten (CPC). Wenn Sie ausgabenstarke Produktgruppen haben, sollten Sie den Höchstwert so erhöhen, dass die Gebotsregel nicht automatisch Gebote für diese Produktgruppen fallen lässt.)
  3. Geben Sie das Limit für SENKEN von Geboten pro Tag ein. Dies ist der Prozentsatz, um den Sie das Gebot täglich zu verringern bereit sind, um bei Produktgruppen mit niedriger Leistung Kosten zu sparen. (Ein guter Anfangswert hier ist 10 %.)
  4. Geben Sie als nächstes den Wert Niemals WENIGER bieten als ein – die Gebotsuntergrenze. (Ein guter Ausgangspunkt hier sind 5 oder 10 Cent. So bleibt die Produktgruppe aktiv, wird aber nicht zu häufig angeklickt.)

 

Auslöser von Geboten festlegen

Gebotsregeln werden auf Grundlage von Produktgruppen angewandt. Erfüllt eine Produktgruppe einen durch die Auslöser festgelegten Aktivitäts-Schwellenwert, tritt die Regel in Kraft. In diesem Schritt wird beschrieben, wie Sie entsprechende Aktivitäts-Schwellenwerte festlegen, die eine Regel für eine Produktgruppe auslösen. Die Regel wird auf eine Produktgruppe angewandt, sobald einer der folgenden Fälle eintritt.

  1. Geben Sie bei MINDESTANZAHL an Klicks ein, wie viele Klicks die die Gruppe erhalten muss, um die Regel auszulösen. (Für den Anfang empfiehlt es sich, die durchschnittlichen Klicks pro Bestellung einzugeben bzw. die Anzahl der Klicks gesamt geteilt durch die Anzahl der Bestellungen gesamt.)
  2. Geben Sie bei MINDESTHÖHE der Marketingkosten die Marketingkosten ein, die die Gruppe mindestens erreichen muss, um die Regel auszulösen. (Hier eignet sich für den Anfang die Angabe der Durchschnittskosten pro Bestellung bzw. die Marketingkosten gesamt geteilt durch die Gesamtanzahl der Bestellungen.)
  3. Geben Sie für  MINDESTANZAHL an Conversions die Anzahl an Bestell-Conversions ein, die die Gruppe erreichen muss, um die Regel auszulösen. (1 ist hier ein guter Anfangswert.)

Mit den hier vorgeschlagenen Anfangswerten können Sie bestehende, gut funktionierende Produktgruppen optimieren. Neuere Produktgruppen können eine Datenhistorie ansammeln, auf die die Regel zurückgreifen kann. Wenn Sie möchten, dass die Produktgruppen öfter überprüft werden, senken Sie einfach die Schwellenwerte der Auslöser.

 

Wenn Ziele nicht erreicht werden können

Wenn eine Produktgruppe die Gebotsuntergrenze für diese Regel erreicht und weiterhin eine schwache Leistung zeigt, legen die Einstellungen aus diesem Abschnitt fest, was mit der Produktgruppe geschehen soll. Hier stehen Ihnen drei Optionen zur Auswahl:

  1. Beim Mindestgebot im Status „PRÜFUNG AUSSTEHEND“ verbleiben (empfohlen): Diese Option wird empfohlen, da mit ihr die Produktgruppe nicht automatisch gelöscht wird. Stattdessen erhält sie den Status „Wartet auf Prüfung“, der Sie auf die schwache Leistung aufmerksam macht, damit Sie entsprechende Schritte unternehmen können. (Überwachen Sie diese Gruppen in der Übersicht der Bietaktivität in ChannelAdvisor unter Digital Marketing > Marketing-Management > Automatisiertes Bieten > Überblick der Bietaktivität.)
  2. Anzeige automatisch BEENDEN: Mit dieser Option wird die Anzeige automatisch aus Google entfernt.
  3. Nichts unternehmen. Beim Mindestgebot im Status „AKTIV“ verbleiben: Mit dieser Option wird das Gebot im aktiven Status auf dem Mindeststand gehalten.

 

Anzeigengruppen

Wählen Sie jetzt die Anzeigengruppen aus, auf die die Gebotsregel angewandt werden soll:

  1. Sie haben diese Optionen:
    1. Wählen Sie Dieser Regel eine beliebige Anzeigengruppe zuweisen, die keiner anderen Regel zugeordnet ist, um eine übergreifende Regel für Google zu erstellen.
    2. Markieren Sie Bestimmte Anzeigengruppen auswählen, die dieser Regel zugeordnet werden sollen, um spezifische Anzeigengruppen auszuwählen, auf die Sie sich mit dieser Gebotsregel konzentrieren möchten. Mit den Filtern können Sie die gewünschte Anzeigengruppe heraussuchen. Aktivieren Sie dann das Kontrollkästchen für eine gewünschte Anzeigengruppe.
  2. Gehen Sie noch einmal Ihre Einstellungen durch und klicken Sie auf Speichern. Wenn Sie in den Gebotsregeldetails die Option  Diese Regel nach dem Speichern AKTIVIEREN ausgewählt haben, ist die Regel jetzt aktiv.

Wenn die Gebotsregeln einige Zeit aktiv sind, stellen Sie möglicherweise hier und da Anpassungsbedarf fest. Aktive Gebotsregeln für Google Shopping können in ChannelAdvisor unter Digital Marketing > Marketing-Management > Automatisiertes Bieten überwacht und bearbeitet werden.

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