How To

Einen Bestands-FTP/HTTP(S)-Pull konfigurieren

ChannelAdvisor bietet die Option, Bestandsimporte über FTP (File Transfer Protocol) zu senden. Diese Datenübertragungsmethode ermöglicht es Ihnen, eine Produktdatei zu erstellen und zu importieren, ohne sich zuerst in die ChannelAdvisor-Anwendung einloggen zu müssen. Wenn Sie Produktinformationen gebündelt per FTP hochladen, haben Sie die Wahl zwischen der ChannelAdvisor-Bestandsimportdatei oder Ihrer eigenen benutzerdefinierten Datei . Wenn Sie die ChannelAdvisor-Datei nutzen wollen, sollten Sie eine Beispieldatei herunterladen , die alle für den Bestand empfohlenen Felder enthält. Wenn Sie Ihre eigene benutzerdefinierte Datei verwenden, müssen Sie die Spaltenbezeichnungen Ihrer Importdatei den Feldern im ChannelAdvisor-Bestand zuordnen . Damit sorgen Sie dafür, dass die Daten in Ihrer Datei nach dem Import in den richtigen Feldern in ChannelAdvisor eingetragen werden.

Die folgenden Dateiformate werden für den FTP-Import akzeptiert: Text tab-getrennt (.txt), Text pipe-getrennt (.txt), komma-getrennt (.csv) oder XML. Bei benutzerdefinierten Dateien oder XML-Dateien muss eine Vorlage verwendet werden, damit Ihre Felder den richtigen ChannelAdvisor-Bestandsfeldern zugeordnet werden.

Bei der Pull-Option scannt ChannelAdvisor einen von Ihnen bestimmten FTP- oder HTTP(S)-Server, um zu verarbeitende Dateien von dort zu importieren. Sie können mehrere Pull -Konfigurationen einrichten, um Dateien von verschiedenen Servern abrufen zu lassen. Sichere Bestandsimporte können über FTPS oder SFTP erfolgen.

Bevor Sie eine Bestandsdatei via FTP an das System übertragen, muss die FTP-Verarbeitung in Ihrem Konto aktiviert sein und die Standard-Einstellungen müssen konfiguriert werden.


Voraussetzungen


Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit folgenden Themen vertraut sein:


So konfigurieren Sie FTP/HTTP-Pull-Einstellungen


Erledigen Sie bitte folgende Schritte:

  1. Gehen Sie zu Bestand > Einstellungen > Bestandseinstellungen.
     
  2. Klicken Sie auf Pull-Konfiguration hinzufügen.
     
    • Name – Geben Sie einen Namen an, damit dieses Set an Einstellungen von anderen Pull-Konfigurationen unterschieden werden kann.
       
    • URL – Wählen Sie zuerst im Dropdown-Menü, ob es sich um einen FTP-, SFTP-, FTPS-, HTTP- oder HTTPS-Server handelt, auf dem sich die Datei befindet. Danach geben Sie die komplette URL an, einschließlich des Dateinamens. Folgende Dateierweiterungen werden unterstützt: XML (.xml), Text (.txt), komma-getrennt (.csv).
      Falls die Formate wechseln und die Datei z. B. mal in xml und mal in txt vorliegt, können Sie die Erweiterung auch durch * ersetzen. Die URL würde dann am Ende so lauten: /dateiname.* – damit würde das System die Datei einlesen, egal, ob sie in xml, txt oder csv gespeichert ist. Außerdem können komprimierte „zip“-Dateien mit FTP-Pull-Konfigurationen eingelesen werden. Falls Sie im Dateinamen immer das tagesaktuelle Datum hinterlegen, können Sie in der URL die Variable {{YYYYMMDD}} verwenden. Wenn in der Datei dann die Datumsangabe z.B. 20140201 (für eine Datei vom 1.2.2014) lautet, würden wir diese einlesen können.
       
      • Hyper Text Transfer Protocol (HTTP (S))
        • GET – Fragt eine spezielle Ressource, z. B. eine Datei ab. Anfragen, die GET nutzen, sollten nur Daten abfragen und keine weiteren Auswirkungen haben.
        • HEAD – Erfragt die gleiche Antwort wie GET, aber reduziert auf den HTTP-Header, nicht den Dokumentinhalt (Body). Dies ist sinnvoll, um Meta-Informationen in den Headern abzurufen, ohne den gesamten Inhalt zu übertragen.
      • File Transfer Protocol (FTP) ist ein Standard-Netzwerkprotokoll, um Dateien von einem Host zu einem anderen über eine TCP-Verbindung, z. B. das Internet, zu übertragen.
      • FTPS (auch bekannt als FTP-SSL) ist eine Erweiterung des gängigen FTP, welches auch noch das Verschlüsselungsprotokoll Transport Layer Security (TLS) bzw. Secure Sockets Layer (SSL) unterstützt.
      • SSH File Transfer Protocol (auch bekannt als Secure File Transfer Protocol, Secure FTP oder SFTP) ist ein Netzwerkprotokoll, welches Dateizugriff, -übertragung und -management über jede vertrauenswürdige Verbindung ermöglicht. Das Protokoll geht davon aus, dass es über eine sichere Verbindung läuft , z.B. SSH, dass der Server den Client authentifiziert hat und die Identität des Clients für das Protokoll verfügbar ist.
         
    • Sie müssen das Übertragungsprotokoll nicht im URL-Textfeld angeben, da Sie es wie schon erwähnt aus dem Dropdown-Menü wählen, außer es ist Bestandteil der Domain wie z. B. ftp.domainname.de.
       
      • Beispiel eines HTTP-Feed : www.domain.de/feed.xml
      • Beispiel eines FTP-Feed : ftp.domain.de
      • Beispiel eines SFTP-Feed : sftp.domain.de
         
    • Wir akzeptieren auch Links, die Abfrageparameter enthalten wie z. B.: www.domain.de/data- feed?type=ca, wwelches auf Ihrer Seite letztlich zu einer Datei wie feed.xml führt, die wir abrufen.
       
    • Unser System kann beide Formate verarbeiten, so lange die HTTP-Methode HEAD enthalten ist.
       
      • Achten Sie deshalb bitte darauf, dass HEAD nicht blockiert wird, wenn Sie bei sich alle Einstellungen vornehmen. Wird HEAD blockiert, führt dies zur 404-Fehlermeldung und unser System kann dann nicht Ihre Datei abrufen.
      • Mit Hilfe von HEAD fragen wir ab, ob die Datei existiert.
        • Wenn ja, machen wir eine zweite HEAD-Anfrage, um zu prüfen, ob die Datei derzeit bearbeitet wird. Wir wollen damit sicherstellen, dass wir keine nur partiell erstellte Datei abrufen, welche Ihre Bestandsdaten durcheinander bringen würde.
        • Wenn wir auf die HEAD-Anfrage als Antwort Status 200 erhalten, senden wir eine GET-Anfrage, um die Datei ins System zu importieren.
           
    • Dateityp – Wählen Sie einen Dateityp, damit das System weiß, durch welches Trennzeichen die Datensätze getrennt werden.
       
    • Status – Klicken Sie auf Aktiviert , damit ChannelAdvisor damit beginnen kann, auf Ihrem FTP-Server nach Bestandsdateien zu suchen.
       
    • Benutzername / Passwort – Richten Sie für ChannelAdvisor einen Zugang zu Ihrem FTP-Server ein und hinterlegen Sie die Zugangsdaten hier in den Einstellungen.
       
    • Zugangsdaten überprüfen – Die Eingabe der korrekten Zugangsdaten ist essentiell. Falls für das Abrufen der Datei von Ihrem Server ein Login benötigt wird, prüfen Sie mit dem Button, ob die eingegebenen Daten korrekt sind.
       
      • Falls Sie eine Whitelist bzw. Positivliste eingerichtet haben, fügen Sie bitte folgende IP-Adressbereiche der ChannelAdvisor-Webserver hinzu, damit wir Zugriff auf Ihre Datei haben:
        • Host-spezifische Liste:
          • 216.27.89.82 – 216.27.89.83
          • 216.27.95.252 – 52.95.43.206
        • Liste der Adressbereiche:
          • 216.27.89.0 – 255.255.255.128
          • 216.27.95.128 – 255.255.255.128
          • 52.95.43.206 – 255.255.255.255
             
    • Startzeit – Definieren Sie hier, ab wann ChannelAdvisor jeden Tag nach einer neuen Datei suchen soll.
       
    • Scan-Dauer – Hier bestimmen Sie, wie lange ChannelAdvisor nach der Startzeit nach einer neuen Datei suchen soll. Wenn Sie z. B. als Startzeit 5:00 am und als Scan-Dauer 3 Stunden gewählt haben, prüft das System zwischen 5 und 8 Uhr morgens, ob neue zu importierende Dateien auf Ihrem Server liegen.
       
    • Dateiverarbeitung – Wählen Sie aus, wie Ihre Bestandsdatei bei Import via FTP verarbeitet werden soll. Standardmäßig greift das System auf die erste Option zu: Die gesamte Datei verarbeiten.
       
      • Alle – Bei dieser Auswahl werden ALLE Datensätze in Ihrer Importdatei verarbeitet, neue Artikel erstellt und bestehende Artikel in Ihrem Konto überarbeitet.
         
      • Nur Neue – Bei dieser Auswahl werden nur die Datensätze verarbeitet, die NOCH NICHT in Ihrem ChannelAdvisor-Bestand existieren. Schon bestehende Artikel werden nicht bearbeitet.
         
      • Nur Aktualisierungen – Bei dieser Auswahl werden nur die Datensätze verarbeitet, die BEREITS in Ihrem ChannelAdvisor-Bestand existieren. Neue Artikel werden nicht verarbeitet.
         
      • Ausgemusterte Artikel finden – Bei dieser Auswahl wird Ihre Importdatei verarbeitet und es werden Artikel gesucht, die sich zwar in Ihrem ChannelAdvisor-Bestand befinden, aber NICHT in der importierten Datei enthalten sind. Bei diesen SKUs wird die Menge auf 0 gesetzt, unter Verwendung des Mengenaktualisierungstypen „Unshipped“. Dadurch werden sie auch von allen Kanälen entfernt, auf denen sie eventuell angeboten werden. Wenn Sie diese Einstellung gewählt haben, aber möchten, dass Ihre Artikel weiterhin in den Verkaufskanälen angeboten werden, MUSS der jeweilige Artikel unbedingt in der Importdatei enthalten sein.
        • Damit Sie nicht aus Versehen bei all Ihren Artikeln die Menge auf 0 setzen, haben wir bei dieser Funktion ein Sicherheitsnetz eingebaut. Wenn in einer Importdatei mehr als x % der existierenden Bestandsartikel fehlen, deaktiviert das System die Funktion, dass die Menge auf 0 gesetzt wird. Es werden jedoch neue Artikel angelegt und vorhandene aktualisiert. Außerdem erscheint eine Warnung im Nachrichten-Center.
          • Als Grenze, bei der diese Funktion deaktiviert wird, ist standardmäßig 30 % eingetragen. Sie können im Textfeld den Wert aber auch gern Ihren Wünschen entsprechend ändern.
          • Hinweis : Änderungen an dem Grenzwert benötigen ca. 4 Stunden, bis sie vom System beachten werden.
        • Hier ein Beispiel, wie die Grenze funktioniert:
          • In Ihrem Konto gibt es zum Zeitpunkt des Imports 100 Artikel.
          • 65 sind in der Importdatei enthalten (sowohl Varianten als auch einzelne Artikel) plus weiterer neuer Artikel, die aber keine Rolle spielen. Es fehlen also 35 Artikel. Stammartikel werden in der Kalkulation nicht mehr beachtet, da sie nicht kaufbar sind.
          • Als Grenze sind 30 % eingetragen.
          • Das System wird bei keinem der Artikel die Menge auf 0 setzen, denn das würde 35 % des Gesamtbestands betreffen.
          • Nachdem der Import verarbeitet ist, können Sie nach Lesen der Warnung entscheiden, ob Sie die Grenze auf 40 % erhöhen. Wenn die Datei dann erneut importiert wird, würde bei allen 35 Artikeln die Menge auf 0 gesetzt werden.
        • WICHTIG! Diese Einstellung wird auf ALLE Bestands-Pull-Konfigurationen angewandt, bei denen Ausgemusterte Artikel finden gewählt ist.
           
      • Ausgemusterte Artikel finden auf Vorlagenebene – Wenn Sie diese Option nutzen, können Sie jetzt die Funktion „ausgemusterte Artikel finden“ speziell auf Bestandsimporte mit einer bestimmten Vorlage anwenden. Die Funktion gilt damit nicht mehr für ALLE Ihre Bestands(Pull)-Konfigurationen, sondern nur für die ausgewählte Vorlage. Die Kalkulation prüft die letzte Vorlage, die mit der SKU verknüpft war. Wenn die SKU nicht in dem Import, der die Vorlage verwendet, enthalten ist, wird die Menge auf 0 gesetzt. Wenn jedoch die SKU in der Zwischenzeit mit einer anderen Vorlage importiert wurde, wird diese Vorlage als die letzte mit der SKU verknüpfte angesehen.
        • Wenn Sie die Checkbox bei Bestandsdateien ohne Spaltenbezeichnungen importieren markieren, müssen Sie weiter unten aus dem Dropdown-Menü Vorlage anwenden unbedingt eine Vorlage auswählen.
        • Wenn Sie diese Funktion aktivieren, können Sie mehrere Bestandsdateien importieren, ohne das im Import fehlende Artikel im ChannelAdvisor-Bestand gefunden und geändert werden. Die ausgewählten Importvorlagen werden als Teil einer größeren Importdatei behandelt.
        • Sie können jetzt mit verschiedenen Dropshippern zusammenarbeiten. Wir importieren und verarbeiten deren Bestandsdateien und garantieren so die Richtigkeit Ihres Bestands.
          • Beispiel: Sie importieren die SKUs A, B und C mit der Importvorlage 1.
          • Dann importieren Sie SKUs B und C mit der Importvorlage 2.
          • Dann importieren Sie die SKU C erneut mit der Importvorlage 1.
            • Für SKU A wird die Menge auf 0 gesetzt, da diese immer noch mit der Vorlage 1 verknüpft ist.
            • Für SKU B wird die Menge nicht geändert, da sie mit Vorlage 2 verknüpft ist.
            • Für SKU C wird die Menge nicht geändert, da sie mit Vorlage 1 verknüpft ist.
               
    • Vorlagen auf einen FTP-Import anwenden – Zusätzlich zur (obigen) Auswahl der Standardverarbeitung können Sie auch eine Standardvorlage bestimmen, die auf alle Bestandsimporte angewandt wird, die per FTP erfolgen. Wenn Sie eine Standardvorlage wählen, wird diese auf alle neuen Dateien angewandt, die in Ihrem Konto per FTP verarbeitet werden.
       
      • Falls in den Einstellungen eine Standardvorlage gewählt wurde, wird sie verwendet, es sei denn, sie wird durch eine Angabe im Dateinamen überschrieben.
         
      • Eine Vorlage kann auch durch die Angabe eines Codes im Dateinamen zugewiesen werden. Dann wird die Grundeinstellung aus den FTP/HTTPS-Einstellungen überschrieben. Den Code hinterlegen Sie in der Vorlage für den Bestandsimport. Im Dateinamen tragen Sie ihn dann am Ende nach einem „.“ und vor der Dateierweiterung ein.
        • Beispiel: Lautet der Code z.B. “VORLAGE1”, wäre der Dateiname „CA Import.VORLAGE1.txt“.

ChannelAdvisor bietet die Option, Bestandsimporte über FTP (File Transfer Protocol) zu senden. Diese Datenübertragungsmethode ermöglicht es Ihnen, eine Produktdatei zu erstellen und zu importieren, ohne sich zuerst in die ChannelAdvisor-Anwendung einloggen zu müssen. Wenn Sie Produktinformationen gebündelt per FTP hochladen, haben Sie die Wahl zwischen der ChannelAdvisor-Bestandsimportdatei oder Ihrer eigenen benutzerdefinierten Datei . Wenn Sie die ChannelAdvisor-Datei nutzen wollen, sollten Sie eine Beispieldatei herunterladen , die alle für den Bestand empfohlenen Felder enthält. Wenn Sie Ihre eigene benutzerdefinierte Datei verwenden, müssen Sie die Spaltenbezeichnungen Ihrer Importdatei den Feldern im ChannelAdvisor-Bestand zuordnen . Damit sorgen Sie dafür, dass die Daten in Ihrer Datei nach dem Import in den richtigen Feldern in ChannelAdvisor eingetragen werden.

Die folgenden Dateiformate werden für den FTP-Import akzeptiert: Text tab-getrennt (.txt), Text pipe-getrennt (.txt), komma-getrennt (.csv) oder XML. Bei benutzerdefinierten Dateien oder XML-Dateien muss eine Vorlage verwendet werden, damit Ihre Felder den richtigen ChannelAdvisor-Bestandsfeldern zugeordnet werden.

Bei der Pull-Option scannt ChannelAdvisor einen von Ihnen bestimmten FTP- oder HTTP(S)-Server, um zu verarbeitende Dateien von dort zu importieren. Sie können mehrere Pull -Konfigurationen einrichten, um Dateien von verschiedenen Servern abrufen zu lassen. Sichere Bestandsimporte können über FTPS oder SFTP erfolgen.

Bevor Sie eine Bestandsdatei via FTP an das System übertragen, muss die FTP-Verarbeitung in Ihrem Konto aktiviert sein und die Standard-Einstellungen müssen konfiguriert werden.


Voraussetzungen


Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit folgenden Themen vertraut sein:


So konfigurieren Sie FTP/HTTP-Pull-Einstellungen


Erledigen Sie bitte folgende Schritte:

  1. Gehen Sie zu Bestand > Einstellungen > Bestandseinstellungen.
     
  2. Klicken Sie auf Pull-Konfiguration hinzufügen.
     
    • Name – Geben Sie einen Namen an, damit dieses Set an Einstellungen von anderen Pull-Konfigurationen unterschieden werden kann.
       
    • URL – Wählen Sie zuerst im Dropdown-Menü, ob es sich um einen FTP-, SFTP-, FTPS-, HTTP- oder HTTPS-Server handelt, auf dem sich die Datei befindet. Danach geben Sie die komplette URL an, einschließlich des Dateinamens. Folgende Dateierweiterungen werden unterstützt: XML (.xml), Text (.txt), komma-getrennt (.csv).
      Falls die Formate wechseln und die Datei z. B. mal in xml und mal in txt vorliegt, können Sie die Erweiterung auch durch * ersetzen. Die URL würde dann am Ende so lauten: /dateiname.* – damit würde das System die Datei einlesen, egal, ob sie in xml, txt oder csv gespeichert ist. Außerdem können komprimierte „zip“-Dateien mit FTP-Pull-Konfigurationen eingelesen werden. Falls Sie im Dateinamen immer das tagesaktuelle Datum hinterlegen, können Sie in der URL die Variable {{YYYYMMDD}} verwenden. Wenn in der Datei dann die Datumsangabe z.B. 20140201 (für eine Datei vom 1.2.2014) lautet, würden wir diese einlesen können.
       
      • Hyper Text Transfer Protocol (HTTP (S))
        • GET – Fragt eine spezielle Ressource, z. B. eine Datei ab. Anfragen, die GET nutzen, sollten nur Daten abfragen und keine weiteren Auswirkungen haben.
        • HEAD – Erfragt die gleiche Antwort wie GET, aber reduziert auf den HTTP-Header, nicht den Dokumentinhalt (Body). Dies ist sinnvoll, um Meta-Informationen in den Headern abzurufen, ohne den gesamten Inhalt zu übertragen.
      • File Transfer Protocol (FTP) ist ein Standard-Netzwerkprotokoll, um Dateien von einem Host zu einem anderen über eine TCP-Verbindung, z. B. das Internet, zu übertragen.
      • FTPS (auch bekannt als FTP-SSL) ist eine Erweiterung des gängigen FTP, welches auch noch das Verschlüsselungsprotokoll Transport Layer Security (TLS) bzw. Secure Sockets Layer (SSL) unterstützt.
      • SSH File Transfer Protocol (auch bekannt als Secure File Transfer Protocol, Secure FTP oder SFTP) ist ein Netzwerkprotokoll, welches Dateizugriff, -übertragung und -management über jede vertrauenswürdige Verbindung ermöglicht. Das Protokoll geht davon aus, dass es über eine sichere Verbindung läuft , z.B. SSH, dass der Server den Client authentifiziert hat und die Identität des Clients für das Protokoll verfügbar ist.
         
    • Sie müssen das Übertragungsprotokoll nicht im URL-Textfeld angeben, da Sie es wie schon erwähnt aus dem Dropdown-Menü wählen, außer es ist Bestandteil der Domain wie z. B. ftp.domainname.de.
       
      • Beispiel eines HTTP-Feed : www.domain.de/feed.xml
      • Beispiel eines FTP-Feed : ftp.domain.de
      • Beispiel eines SFTP-Feed : sftp.domain.de
         
    • Wir akzeptieren auch Links, die Abfrageparameter enthalten wie z. B.: www.domain.de/data- feed?type=ca, wwelches auf Ihrer Seite letztlich zu einer Datei wie feed.xml führt, die wir abrufen.
       
    • Unser System kann beide Formate verarbeiten, so lange die HTTP-Methode HEAD enthalten ist.
       
      • Achten Sie deshalb bitte darauf, dass HEAD nicht blockiert wird, wenn Sie bei sich alle Einstellungen vornehmen. Wird HEAD blockiert, führt dies zur 404-Fehlermeldung und unser System kann dann nicht Ihre Datei abrufen.
      • Mit Hilfe von HEAD fragen wir ab, ob die Datei existiert.
        • Wenn ja, machen wir eine zweite HEAD-Anfrage, um zu prüfen, ob die Datei derzeit bearbeitet wird. Wir wollen damit sicherstellen, dass wir keine nur partiell erstellte Datei abrufen, welche Ihre Bestandsdaten durcheinander bringen würde.
        • Wenn wir auf die HEAD-Anfrage als Antwort Status 200 erhalten, senden wir eine GET-Anfrage, um die Datei ins System zu importieren.
           
    • Dateityp – Wählen Sie einen Dateityp, damit das System weiß, durch welches Trennzeichen die Datensätze getrennt werden.
       
    • Status – Klicken Sie auf Aktiviert , damit ChannelAdvisor damit beginnen kann, auf Ihrem FTP-Server nach Bestandsdateien zu suchen.
       
    • Benutzername / Passwort – Richten Sie für ChannelAdvisor einen Zugang zu Ihrem FTP-Server ein und hinterlegen Sie die Zugangsdaten hier in den Einstellungen.
       
    • Zugangsdaten überprüfen – Die Eingabe der korrekten Zugangsdaten ist essentiell. Falls für das Abrufen der Datei von Ihrem Server ein Login benötigt wird, prüfen Sie mit dem Button, ob die eingegebenen Daten korrekt sind.
       
      • Falls Sie eine Whitelist bzw. Positivliste eingerichtet haben, fügen Sie bitte folgende IP-Adressbereiche der ChannelAdvisor-Webserver hinzu, damit wir Zugriff auf Ihre Datei haben:
        • Host-spezifische Liste:
          • 216.27.89.82 – 216.27.89.83
          • 216.27.95.252 – 52.95.43.206
        • Liste der Adressbereiche:
          • 216.27.89.0 – 255.255.255.128
          • 216.27.95.128 – 255.255.255.128
          • 52.95.43.206 – 255.255.255.255
             
    • Startzeit – Definieren Sie hier, ab wann ChannelAdvisor jeden Tag nach einer neuen Datei suchen soll.
       
    • Scan-Dauer – Hier bestimmen Sie, wie lange ChannelAdvisor nach der Startzeit nach einer neuen Datei suchen soll. Wenn Sie z. B. als Startzeit 5:00 am und als Scan-Dauer 3 Stunden gewählt haben, prüft das System zwischen 5 und 8 Uhr morgens, ob neue zu importierende Dateien auf Ihrem Server liegen.
       
    • Dateiverarbeitung – Wählen Sie aus, wie Ihre Bestandsdatei bei Import via FTP verarbeitet werden soll. Standardmäßig greift das System auf die erste Option zu: Die gesamte Datei verarbeiten.
       
      • Alle – Bei dieser Auswahl werden ALLE Datensätze in Ihrer Importdatei verarbeitet, neue Artikel erstellt und bestehende Artikel in Ihrem Konto überarbeitet.
         
      • Nur Neue – Bei dieser Auswahl werden nur die Datensätze verarbeitet, die NOCH NICHT in Ihrem ChannelAdvisor-Bestand existieren. Schon bestehende Artikel werden nicht bearbeitet.
         
      • Nur Aktualisierungen – Bei dieser Auswahl werden nur die Datensätze verarbeitet, die BEREITS in Ihrem ChannelAdvisor-Bestand existieren. Neue Artikel werden nicht verarbeitet.
         
      • Ausgemusterte Artikel finden – Bei dieser Auswahl wird Ihre Importdatei verarbeitet und es werden Artikel gesucht, die sich zwar in Ihrem ChannelAdvisor-Bestand befinden, aber NICHT in der importierten Datei enthalten sind. Bei diesen SKUs wird die Menge auf 0 gesetzt, unter Verwendung des Mengenaktualisierungstypen „Unshipped“. Dadurch werden sie auch von allen Kanälen entfernt, auf denen sie eventuell angeboten werden. Wenn Sie diese Einstellung gewählt haben, aber möchten, dass Ihre Artikel weiterhin in den Verkaufskanälen angeboten werden, MUSS der jeweilige Artikel unbedingt in der Importdatei enthalten sein.
        • Damit Sie nicht aus Versehen bei all Ihren Artikeln die Menge auf 0 setzen, haben wir bei dieser Funktion ein Sicherheitsnetz eingebaut. Wenn in einer Importdatei mehr als x % der existierenden Bestandsartikel fehlen, deaktiviert das System die Funktion, dass die Menge auf 0 gesetzt wird. Es werden jedoch neue Artikel angelegt und vorhandene aktualisiert. Außerdem erscheint eine Warnung im Nachrichten-Center.
          • Als Grenze, bei der diese Funktion deaktiviert wird, ist standardmäßig 30 % eingetragen. Sie können im Textfeld den Wert aber auch gern Ihren Wünschen entsprechend ändern.
          • Hinweis : Änderungen an dem Grenzwert benötigen ca. 4 Stunden, bis sie vom System beachten werden.
        • Hier ein Beispiel, wie die Grenze funktioniert:
          • In Ihrem Konto gibt es zum Zeitpunkt des Imports 100 Artikel.
          • 65 sind in der Importdatei enthalten (sowohl Varianten als auch einzelne Artikel) plus weiterer neuer Artikel, die aber keine Rolle spielen. Es fehlen also 35 Artikel. Stammartikel werden in der Kalkulation nicht mehr beachtet, da sie nicht kaufbar sind.
          • Als Grenze sind 30 % eingetragen.
          • Das System wird bei keinem der Artikel die Menge auf 0 setzen, denn das würde 35 % des Gesamtbestands betreffen.
          • Nachdem der Import verarbeitet ist, können Sie nach Lesen der Warnung entscheiden, ob Sie die Grenze auf 40 % erhöhen. Wenn die Datei dann erneut importiert wird, würde bei allen 35 Artikeln die Menge auf 0 gesetzt werden.
        • WICHTIG! Diese Einstellung wird auf ALLE Bestands-Pull-Konfigurationen angewandt, bei denen Ausgemusterte Artikel finden gewählt ist.
           
      • Ausgemusterte Artikel finden auf Vorlagenebene – Wenn Sie diese Option nutzen, können Sie jetzt die Funktion „ausgemusterte Artikel finden“ speziell auf Bestandsimporte mit einer bestimmten Vorlage anwenden. Die Funktion gilt damit nicht mehr für ALLE Ihre Bestands(Pull)-Konfigurationen, sondern nur für die ausgewählte Vorlage. Die Kalkulation prüft die letzte Vorlage, die mit der SKU verknüpft war. Wenn die SKU nicht in dem Import, der die Vorlage verwendet, enthalten ist, wird die Menge auf 0 gesetzt. Wenn jedoch die SKU in der Zwischenzeit mit einer anderen Vorlage importiert wurde, wird diese Vorlage als die letzte mit der SKU verknüpfte angesehen.
        • Wenn Sie die Checkbox bei Bestandsdateien ohne Spaltenbezeichnungen importieren markieren, müssen Sie weiter unten aus dem Dropdown-Menü Vorlage anwenden unbedingt eine Vorlage auswählen.
        • Wenn Sie diese Funktion aktivieren, können Sie mehrere Bestandsdateien importieren, ohne das im Import fehlende Artikel im ChannelAdvisor-Bestand gefunden und geändert werden. Die ausgewählten Importvorlagen werden als Teil einer größeren Importdatei behandelt.
        • Sie können jetzt mit verschiedenen Dropshippern zusammenarbeiten. Wir importieren und verarbeiten deren Bestandsdateien und garantieren so die Richtigkeit Ihres Bestands.
          • Beispiel: Sie importieren die SKUs A, B und C mit der Importvorlage 1.
          • Dann importieren Sie SKUs B und C mit der Importvorlage 2.
          • Dann importieren Sie die SKU C erneut mit der Importvorlage 1.
            • Für SKU A wird die Menge auf 0 gesetzt, da diese immer noch mit der Vorlage 1 verknüpft ist.
            • Für SKU B wird die Menge nicht geändert, da sie mit Vorlage 2 verknüpft ist.
            • Für SKU C wird die Menge nicht geändert, da sie mit Vorlage 1 verknüpft ist.
               
    • Vorlagen auf einen FTP-Import anwenden – Zusätzlich zur (obigen) Auswahl der Standardverarbeitung können Sie auch eine Standardvorlage bestimmen, die auf alle Bestandsimporte angewandt wird, die per FTP erfolgen. Wenn Sie eine Standardvorlage wählen, wird diese auf alle neuen Dateien angewandt, die in Ihrem Konto per FTP verarbeitet werden.
       
      • Falls in den Einstellungen eine Standardvorlage gewählt wurde, wird sie verwendet, es sei denn, sie wird durch eine Angabe im Dateinamen überschrieben.
         
      • Eine Vorlage kann auch durch die Angabe eines Codes im Dateinamen zugewiesen werden. Dann wird die Grundeinstellung aus den FTP/HTTPS-Einstellungen überschrieben. Den Code hinterlegen Sie in der Vorlage für den Bestandsimport. Im Dateinamen tragen Sie ihn dann am Ende nach einem „.“ und vor der Dateierweiterung ein.
        • Beispiel: Lautet der Code z.B. “VORLAGE1”, wäre der Dateiname „CA Import.VORLAGE1.txt“.
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