How To

Richtlinien und Datenanforderungen von Amazon

Bevor Sie Ihre Produkte auf Amazon einstellen, sollten Sie sich unbedingt mit den Datenanforderungen von Amazon vertraut machen. In der Hilfe in Ihrem Amazon-Verkäuferkonto finden Sie umfangreiche Materialien und diverse Richtlinien, in denen Sie sich darüber informieren können, welche Daten für welche Kategorie benötigt werden und wie diese auszusehen haben. Für Ihren Erfolg auf Amazon ist es essenziell, dass Sie sich für diese Vorarbeiten Zeit nehmen.

 

Voraussetzungen


Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit folgenden Themen vertraut sein:

Falls Sie noch kein Amazon-Verkäuferkonto (Tarif Professionell) haben, legen Sie eines auf dem gewünschten Amazon-Marktplatz an:

 

Zu erledigende Aufgaben


  1. Ihre Amazon-Kategorien bestimmen
  2. Anforderungen an Produktdaten prüfen
    1. Lagerbestandsdateivorlagen (Flat Files)
    2. Klassifikationslisten / Browse Tree Guides (BTGs)
  3. Ihren Bestand für Amazon aufbereiten

 

Ihre Amazon-Kategorien bestimmen


Amazon bietet über 30 Kategorien, in denen Käufer einfach und schnell die gewünschten Produkte finden und kaufen können. Wenn Sie Ihr ChannelAdvisor-Konto für Amazon einrichten, müssen Sie auch festlegen, in welchen Kategorien Sie Ihre Produkte anbieten werden. Achten Sie dabei bitte auf etwaige Einschränkungen in einer Kategorie und ob eine Kategorie eine Zulassungsbeschränkung hat, sprich ob Sie für den Verkauf darin erst von Amazon freigeschaltet werden müssen.

 

Einschränkungen bei Amazon-Kategorien

Bevor Sie Zeit in den Einrichtungsprozess investieren, prüfen Sie bitte, ob der Verkauf in einer Ihrer Wunschkategorien auf irgendeine Weise eingeschränkt ist. Folgende Restriktionen sind möglich:

  • Es dürfen nur neue Produkte verkauft werden.
  • Sie müssen von Amazon für den Verkauf in der Kategorie zugelassen werden.
  • Einige Produkte dürfen nur eingeschränkt oder gar nicht verkauft werden.
  • Die Kategorie wird nicht von ChannelAdvisor unterstützt.

Informationen zu Zulassungbeschränkungen und zum Zulassungsprozess finden Sie in der Übersicht der Produktkategorien in Ihrem Amazon-Verkäuferkonto (Login erforderlich). Welche Kategorien wir in ChannelAdvisor unterstützen, sehen Sie in den Kategorie-Übersichten der einzelnen Regionen ( Europa , Nordamerika (EN) , Asien (EN) ).

 

Anforderungen an Produktdaten prüfen


Amazon verlangt, dass Sie sehr spezifische Daten für Ihre Produkte angeben. Diese variieren von Kategorie zu Kategorie und auch von Amazon-Marktplatz zu Amazon-Marktplatz. Damit der Einrichtungsprozess so reibungslos wie möglich abläuft, informieren Sie sich bitte im Hilfebereich Ihres Amazon-Verkäuferkontos darüber. Je nachdem, wie Ihre Bestandsdaten aufbereitet sind, müssen Sie diese an die Amazon-Anforderungen anpassen.

Zwei Dokumente in Ihrem Amazon-Verkäuferkonto helfen Ihnen dabei, zu prüfen, welche Anforderungen an Ihre Produktdaten gestellt werden:

 

1. Lagerbestandsdateivorlagen

Je Datenfeld akzeptiert Amazon ganz spezielle Werte. Oft sind diese sogar Pflichtangaben. Ansonsten wird ein Produkt nicht eingestellt. Für jede Kategorie stellt Amazon sogenannte Lagerbestandsvorlagen bereit, in welchen Sie die Vorgaben für Ihre Produktdaten sehen, sprich was ist Pflicht, welche Werte können Sie angeben usw.

So finden Sie alle für Sie wichtigen Informationen:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Amazon-Verkäuferkonto ein.
  2. Klicken Sie hier oder suchen Sie nach „Lagerbestandsdateivorlage“ in der Amazon-Hilfe und öffnen Sie dann die entsprechende Seite.
  3. Scrollen Sie in der Tabelle in der Spalte Kategoriespezifische Lagerbestandsdateivorlage zur gewünschten Kategorie und klicken Sie auf den Kategorienamen. Es wird dann eine Exceldatei heruntergeladen.
  4. Achten Sie in der Dateivorlage speziell auf diese Dinge:
    • Im Reiter Datendefinitionen steht, welche Werte je Datenfeld angegeben werden können bzw. müssen. In diesem Reiter sehen Sie in der Spalte Erforderlich?, ob ein Feld im Datenfeed gefüllt werden muss ( Erforderlich ) oder nicht. Prüfen Sie, ob diese Daten für Ihre Produkte existieren. Wenn nicht, müssen Sie diese einpflegen.
    • Die Angabe eines Feldes kann außerdem auch Optional oder Empfohlen sein. In diesem Fall steht es Ihnen frei, dafür Daten an Amazon zu übertragen. Aber bedenken Sie, dass ein Produkt leichter im Amazon-Produktkatalog zugeordnet werden kann bzw. ein neues Angebot eher fehlerfrei eingestellt wird, je mehr Informationen Sie für ein Produkt übergeben.
    • Schauen Sie sich unbedingt den Reiter Gültige Werte an. Dort wird je Datenfeld angegeben, welche Werte Amazon dafür akzeptiert. Dementsprechend muss Ihr Bestand aufbereitet sein.

 

2. Klassifikationslisten / Browse Tree Guides (BTGs)

Käufer finden Produkte auf Amazon entweder über die Produktsuche oder die Stöbern-Navigation. Damit Ihre Produkte dann auch angezeigt werden, müssen Sie für jedes Produkt eine Klassifikationsnummer (Browse Node ID) angeben. Anhand dessen wird das Produkt eindeutig im Amazon-Produktkatalog zugeordnet und kann dann auf Amazon gefunden werden. Sie finden diese IDs in den Klassifikationslisten (BTGs) , die Amazon je Kategorie bereitstellt.

So finden Sie die IDs:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Amazon-Verkäuferkonto ein.
  2. Klicken Sie auf den Link oder suchen Sie nach „Klassifikationsliste“ oder „Browse Tree Guide“ in der Amazon-Hilfe.
  3. Scrollen Sie in der Tabelle in der Spalte Klassifikationsliste - BTG zur gewünschten Kategorie und klicken Sie auf BTG. Es wird dann eine Exceldatei heruntergeladen.
  4. Die Datei enthält in einem Reiter die Spalten Browse Node ID, Kategorie und Refinements Link. Dieser Link führt letztlich zum Reiter Refinements, in welchem Sie die Node ID und weitere Angaben finden. Die Node ID ist für den Handel auf den europäischen Marktplätzen wichtig. Falls Sie in den USA oder Kanada einstellen möchten, enthält der BTG die Spalte Query column, welche Sie unbedingt für eine korrekte Kategorisierung angeben müssen. Verwenden Sie immer die ID auf der niedrigsten Kategorie-Ebene.

 

Ihren Bestand für Amazon aufbereiten


Wenn Sie sich entschieden haben, in welchen Kategorien Sie Ihre Produkte anbieten möchten und die Datenanforderungen für diese Kategorien geprüft haben, müssen Ihre Bestandsdaten entsprechend aufbereitet werden. Dafür gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen:

 

Szenario 1: Bestandsattribut erstellen

Sie müssen oder möchten einen Wert übertragen, der noch nicht bei Ihren Produkten hinterlegt ist. Die Browse Node ID wäre ein typisches Beispiel. Da es sich dabei um eine Amazon-spezifische Angabe handelt, existiert dafür mit Sicherheit kein Datenfeld in Ihrem Bestand, welches an Amazon gesendet werden kann. In diesem Fall legen Sie ein neues Attribut an und hinterlegen dann im Bestand bei Ihren Produkten die jeweiligen IDs. Die Seite Attribute verwenden erklärt Ihnen detailliert, was Attribute sind und wie Sie diese anlegen und verwalten.

 

Szenario 2: Bestandsdaten umwandeln

Bei Ihren Produkten gibt es bereits das passende Datenfeld, aber die Werte darin entsprechen nicht den von Amazon akzeptierten. So muss in den Bekleidungskategorien als Farbe z. B. der Wert Rot übermittelt werden. Sie haben jedoch bei Ihren Produkten Feuerrot hinterlegt. Sie könnten jetzt ein neues Attribut für Farbe anlegen und dort genau die von Amazon akzeptierten Werte eintragen. Es ist aber wesentlich zeitsparender, eine Formel oder Verweisliste zu nutzen, um die schon vorhandenen Daten in das von Amazon gewünschte Format umzuwandeln. Dadurch müllen Sie sich Ihren Bestand auch nicht mit unnötigen zusätzlichen Attributen zu. Weitere Informationen finden Sie auf den SSC-Seiten zu Formeln und Verweislisten .

 

Weiterführende Informationen


Folgende Seiten befassen sich ebenfalls mit dem Thema:

Bevor Sie Ihre Produkte auf Amazon einstellen, sollten Sie sich unbedingt mit den Datenanforderungen von Amazon vertraut machen. In der Hilfe in Ihrem Amazon-Verkäuferkonto finden Sie umfangreiche Materialien und diverse Richtlinien, in denen Sie sich darüber informieren können, welche Daten für welche Kategorie benötigt werden und wie diese auszusehen haben. Für Ihren Erfolg auf Amazon ist es essenziell, dass Sie sich für diese Vorarbeiten Zeit nehmen.

 

Voraussetzungen


Bevor Sie fortfahren, sollten Sie mit folgenden Themen vertraut sein:

Falls Sie noch kein Amazon-Verkäuferkonto (Tarif Professionell) haben, legen Sie eines auf dem gewünschten Amazon-Marktplatz an:

 

Zu erledigende Aufgaben


  1. Ihre Amazon-Kategorien bestimmen
  2. Anforderungen an Produktdaten prüfen
    1. Lagerbestandsdateivorlagen (Flat Files)
    2. Klassifikationslisten / Browse Tree Guides (BTGs)
  3. Ihren Bestand für Amazon aufbereiten

 

Ihre Amazon-Kategorien bestimmen


Amazon bietet über 30 Kategorien, in denen Käufer einfach und schnell die gewünschten Produkte finden und kaufen können. Wenn Sie Ihr ChannelAdvisor-Konto für Amazon einrichten, müssen Sie auch festlegen, in welchen Kategorien Sie Ihre Produkte anbieten werden. Achten Sie dabei bitte auf etwaige Einschränkungen in einer Kategorie und ob eine Kategorie eine Zulassungsbeschränkung hat, sprich ob Sie für den Verkauf darin erst von Amazon freigeschaltet werden müssen.

 

Einschränkungen bei Amazon-Kategorien

Bevor Sie Zeit in den Einrichtungsprozess investieren, prüfen Sie bitte, ob der Verkauf in einer Ihrer Wunschkategorien auf irgendeine Weise eingeschränkt ist. Folgende Restriktionen sind möglich:

  • Es dürfen nur neue Produkte verkauft werden.
  • Sie müssen von Amazon für den Verkauf in der Kategorie zugelassen werden.
  • Einige Produkte dürfen nur eingeschränkt oder gar nicht verkauft werden.
  • Die Kategorie wird nicht von ChannelAdvisor unterstützt.

Informationen zu Zulassungbeschränkungen und zum Zulassungsprozess finden Sie in der Übersicht der Produktkategorien in Ihrem Amazon-Verkäuferkonto (Login erforderlich). Welche Kategorien wir in ChannelAdvisor unterstützen, sehen Sie in den Kategorie-Übersichten der einzelnen Regionen ( Europa , Nordamerika (EN) , Asien (EN) ).

 

Anforderungen an Produktdaten prüfen


Amazon verlangt, dass Sie sehr spezifische Daten für Ihre Produkte angeben. Diese variieren von Kategorie zu Kategorie und auch von Amazon-Marktplatz zu Amazon-Marktplatz. Damit der Einrichtungsprozess so reibungslos wie möglich abläuft, informieren Sie sich bitte im Hilfebereich Ihres Amazon-Verkäuferkontos darüber. Je nachdem, wie Ihre Bestandsdaten aufbereitet sind, müssen Sie diese an die Amazon-Anforderungen anpassen.

Zwei Dokumente in Ihrem Amazon-Verkäuferkonto helfen Ihnen dabei, zu prüfen, welche Anforderungen an Ihre Produktdaten gestellt werden:

 

1. Lagerbestandsdateivorlagen

Je Datenfeld akzeptiert Amazon ganz spezielle Werte. Oft sind diese sogar Pflichtangaben. Ansonsten wird ein Produkt nicht eingestellt. Für jede Kategorie stellt Amazon sogenannte Lagerbestandsvorlagen bereit, in welchen Sie die Vorgaben für Ihre Produktdaten sehen, sprich was ist Pflicht, welche Werte können Sie angeben usw.

So finden Sie alle für Sie wichtigen Informationen:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Amazon-Verkäuferkonto ein.
  2. Klicken Sie hier oder suchen Sie nach „Lagerbestandsdateivorlage“ in der Amazon-Hilfe und öffnen Sie dann die entsprechende Seite.
  3. Scrollen Sie in der Tabelle in der Spalte Kategoriespezifische Lagerbestandsdateivorlage zur gewünschten Kategorie und klicken Sie auf den Kategorienamen. Es wird dann eine Exceldatei heruntergeladen.
  4. Achten Sie in der Dateivorlage speziell auf diese Dinge:
    • Im Reiter Datendefinitionen steht, welche Werte je Datenfeld angegeben werden können bzw. müssen. In diesem Reiter sehen Sie in der Spalte Erforderlich?, ob ein Feld im Datenfeed gefüllt werden muss ( Erforderlich ) oder nicht. Prüfen Sie, ob diese Daten für Ihre Produkte existieren. Wenn nicht, müssen Sie diese einpflegen.
    • Die Angabe eines Feldes kann außerdem auch Optional oder Empfohlen sein. In diesem Fall steht es Ihnen frei, dafür Daten an Amazon zu übertragen. Aber bedenken Sie, dass ein Produkt leichter im Amazon-Produktkatalog zugeordnet werden kann bzw. ein neues Angebot eher fehlerfrei eingestellt wird, je mehr Informationen Sie für ein Produkt übergeben.
    • Schauen Sie sich unbedingt den Reiter Gültige Werte an. Dort wird je Datenfeld angegeben, welche Werte Amazon dafür akzeptiert. Dementsprechend muss Ihr Bestand aufbereitet sein.

 

2. Klassifikationslisten / Browse Tree Guides (BTGs)

Käufer finden Produkte auf Amazon entweder über die Produktsuche oder die Stöbern-Navigation. Damit Ihre Produkte dann auch angezeigt werden, müssen Sie für jedes Produkt eine Klassifikationsnummer (Browse Node ID) angeben. Anhand dessen wird das Produkt eindeutig im Amazon-Produktkatalog zugeordnet und kann dann auf Amazon gefunden werden. Sie finden diese IDs in den Klassifikationslisten (BTGs) , die Amazon je Kategorie bereitstellt.

So finden Sie die IDs:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Amazon-Verkäuferkonto ein.
  2. Klicken Sie auf den Link oder suchen Sie nach „Klassifikationsliste“ oder „Browse Tree Guide“ in der Amazon-Hilfe.
  3. Scrollen Sie in der Tabelle in der Spalte Klassifikationsliste - BTG zur gewünschten Kategorie und klicken Sie auf BTG. Es wird dann eine Exceldatei heruntergeladen.
  4. Die Datei enthält in einem Reiter die Spalten Browse Node ID, Kategorie und Refinements Link. Dieser Link führt letztlich zum Reiter Refinements, in welchem Sie die Node ID und weitere Angaben finden. Die Node ID ist für den Handel auf den europäischen Marktplätzen wichtig. Falls Sie in den USA oder Kanada einstellen möchten, enthält der BTG die Spalte Query column, welche Sie unbedingt für eine korrekte Kategorisierung angeben müssen. Verwenden Sie immer die ID auf der niedrigsten Kategorie-Ebene.

 

Ihren Bestand für Amazon aufbereiten


Wenn Sie sich entschieden haben, in welchen Kategorien Sie Ihre Produkte anbieten möchten und die Datenanforderungen für diese Kategorien geprüft haben, müssen Ihre Bestandsdaten entsprechend aufbereitet werden. Dafür gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen:

 

Szenario 1: Bestandsattribut erstellen

Sie müssen oder möchten einen Wert übertragen, der noch nicht bei Ihren Produkten hinterlegt ist. Die Browse Node ID wäre ein typisches Beispiel. Da es sich dabei um eine Amazon-spezifische Angabe handelt, existiert dafür mit Sicherheit kein Datenfeld in Ihrem Bestand, welches an Amazon gesendet werden kann. In diesem Fall legen Sie ein neues Attribut an und hinterlegen dann im Bestand bei Ihren Produkten die jeweiligen IDs. Die Seite Attribute verwenden erklärt Ihnen detailliert, was Attribute sind und wie Sie diese anlegen und verwalten.

 

Szenario 2: Bestandsdaten umwandeln

Bei Ihren Produkten gibt es bereits das passende Datenfeld, aber die Werte darin entsprechen nicht den von Amazon akzeptierten. So muss in den Bekleidungskategorien als Farbe z. B. der Wert Rot übermittelt werden. Sie haben jedoch bei Ihren Produkten Feuerrot hinterlegt. Sie könnten jetzt ein neues Attribut für Farbe anlegen und dort genau die von Amazon akzeptierten Werte eintragen. Es ist aber wesentlich zeitsparender, eine Formel oder Verweisliste zu nutzen, um die schon vorhandenen Daten in das von Amazon gewünschte Format umzuwandeln. Dadurch müllen Sie sich Ihren Bestand auch nicht mit unnötigen zusätzlichen Attributen zu. Weitere Informationen finden Sie auf den SSC-Seiten zu Formeln und Verweislisten .

 

Weiterführende Informationen


Folgende Seiten befassen sich ebenfalls mit dem Thema:

0
Your rating: None
0
Your rating: None
Tags